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Medizinische Hilfe
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Auch in der ambulanten
medizinischen Versorgung ist unsere Nachbarschaftshilfe aktiv. Unsere Einsatzleiterin, Patrizia
Brambring, ist in der örtlichen Gemeinschaftspraxis tätig.
Diese ambulante Hilfe erspart
den zum Teil gehbehinderten Patienten den Weg zum zum Arzt
wenn einmal eine Notsituation eintritt und schnell geholfen
werden muss.
Zu den ambulanten kurzzeitigen medizinischen Dienstleitungen
gehören nach Absprache mit den Hausärzten:
- Medikamentenüberwachung
- Wechseln von Verbänden
- Einreiben und Anlegen von Wickeln
- Behandlung von Druckgeschwüren
- Kontrolle von Puls, Atmung, Temperatur und Blutdruck
- Injektionen/Spritzen/Infusionstherapie
- Schmerztherapie
- spezielle Krankenbeobachtung
- Besorgung von Pflegehilfsmitteln (Unterarmstützen,
Rollwagen, Pflegebetten)
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Frau Sch. bekam ein
Pflegebett zur Verfügung gestellt
Eigentlich hatte sich
Frau
Sch. schon darauf eingestellt, ein paar Tage auf der
Wohnzimmercouch verbringen zu müssen. Nach einem Sturz, bei dem
sie sich den rechten Arm und das rechte Bein gebrochen hatte,
durfte sie sechs Wochen lang nicht gehen. Plötzlich war sie
nicht nur zum Pflegefall geworden, auch das Schlafzimmer im
ersten Stock war nach der überraschenden Entlassung aus dem
Krankenhaus unerreichbar. „Eine Stunde nach dem Anruf bei der
Nachbarschaftshilfe stand das Pflegebett im Wohnzimmer“, erzählt
sie. „Ich war zwar schon Mitglied bei der Nachbarschaftshilfe,
weil ich sie grundsätzlich für eine gute Sache halte.
Was es aber
bedeutet, so schnell und unbürokratisch Hilfe zubekommen, weiß
ich erst seit dem Sturz“. Frau Sch. konnte im Leihbett der NBH
nicht nur viel bequemer liegen als auf dem Sofa, auch ihrer
Familie erleichterte es die Pflege. Zusätzlich standen ihr ein
Rollstuhl und ein Toilettenstuhl – auch sie werden von der NBH
verliehen – zur Verfügung. Und mehrmals wöchentlich kam Patrizia
Brambring, um der Patientin Blut abzunehmen.
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Frau G. benötigt Hilfe bei der Körperpflege
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Samstagvormittag steht für Frau G. Duschen auf dem
Programm. Und weil die 84-Jährige nicht allein in die
Dusche kommt, wird sie dabei seit zwei Jahren von
Patrizia Brambring unterstützt. „Ich bin so froh, dass
sie kommt“, sagt Frau G.. Sie sitzt in ihrer
gemütlichen Küche, die Zutaten für das Mittagessen
stehen schon auf dem großen Holzherd bereit. Denn Frau
G. versorgt sich noch selbst, sogar zum Einkaufen fährt
sie mit dem Auto ins wenige Kilometer entfernte Isen. |
„Nur der Garten geht nimmer“, bedauert
sie. Zweimal ist sie schon bei der Gartenarbeit gestürzt und kam
nicht mehr selber auf die Füße. Vor einem Sturz hat sie auch
beim Duschen die meiste Angst. Dafür, dass das nicht passieren
kann, sorgt die Helferin der NBH. Und wenn es einmal nicht mehr
geht mit dem Kochen und Putzen, lautet die Frage an Frau G.:
„Ich hoffe, dass es bei einmal in der Woche bleibt“, sagt sie.Aber falls sie doch Hilfe
im Haushalt oder beim Einkaufen benötigt, zum Arzt oder zur
Kirche gefahren werden muss, weil ihr Sohn keine Zeit hat, wird
sie sich bei der NBH melden. Dass ihr dort zuverlässig geholfen
wird, weiß sie schließlich schon seit Jahren.
Bericht: Anne Huber, Isen
Haben Sie Fragen dazu?
Bitte melden Sie sich bei der Einsatzleitung
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